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Ökologisches Energiekonzept & Betriebsführung

Der Dachdeckerbetrieb wurde 1929 von Erich Ewald gegründet. Jörg Ewald, Dachdeckermeister, hat die Firma 1988 in 3. Generation von seinem Vater Heinz Ewald übernommen. Seit 2007 arbeitet Silke Ewald als Bauingenieurin im Familienbetrieb mit. Als Fachplanerin für Umwelt- und Gesundheitsschutz im Bauwesen bietet sie auch Beratungen zum ökologischen und gesunden Sanieren und Renovieren an.

Wir sind Mitglied der Dachdeckerinnung Hannover und des Deutschen Dachgärtner Verbands. Aktivitäten im Bereich Bauökologie und Energiewende unterstreichen unsere ökologischen Schwerpunkte.

Expertenprofil: Jörg Ewald          Expertenprofil: Silke Ewald

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Die Umwelt liegt uns am Herzen. Wir möchten beweisen, dass es sich auch für Betriebe lohnt, durchweg ökologisch zu handeln. Dazu wurden seit 1988 viele Schritte umgesetzt. Eine Mülltrennung mit konsequentem Recycling gehört dazu. PVC-Materialien werden vermieden. Ausgetauschte Dachflächenfenster werden in einzelne Bestandteile zerlegt und dem Wertstoff-Kreislauf zugeführt.

1989 wurden durch den Bau einer thermischen Solaranlage mit 7,5 qm Solviskollektoren drei Elektroboiler in den Räumlichkeiten überflüssig.

1990 begann auf den Dächern von Firma und Wohnhaus die Ergänzung der Wärmedämmung sowie die schrittweise extensive Begrünung. Energieeinsparung und Sonnenbeschattung waren die herausragenden Vorteile. Über 90 Dachbegrünungen auf ca. 6.000 qm Dachfläche wurden seitdem erstellt. Mehr dazu unter Dachbegrünung.

Seit 1995 wurden auf Kundenwunsch 60 cbm energiesparender Dämmstoff aus recyceltem Altpapier, statt faserhaltiger Dämmung, an Fassaden und Dächern eingebaut. Etwa soviel Altpapier, wie seit 1988 entsorgt wurde.

1996 begann der Einstieg in die Photovoltaiktechnik. Seither liefert eine 2 kWp Anlage mit Solarexmodulen Solarstrom. Die Verlegung erfolgte als Flachdachaufständerung. Die gleiche Leistung bringt eine seit 1997 im Steildach integrierte Anlage mit Eternit/Newtecmodulen.

Seit dem Bau der dritten Anlage im Dezember 1999 werden rund 8.000 kWh Strom/Jahr erzeugt. Das bedeutet die ökologische Erzeugung der Strommenge, die für Büro, Lager- und Sozialräume, sowie das angrenzende Wohnhaus notwendig ist. Die 4,8 kWp dachintegrierte Anlage mit Kyocera-Modulen ersetzt das konventionelle Ziegeldach.

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1998 wurde zusammen mit den Firmen Solarsystems/Peter Stenhorst und Elektro Deiters die ARGE SOLAR gegründet, um Solarprojekte aus einer Hand abwickeln zu können.

Einen Auszug der seitdem von EWALD umgesetzen PV-Projekte finden Sie in der Rubrik Photovoltaik.

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2005 wurden Solartracker auf den Lagerdächern aufgestellt. Sie richten sich nach dem Stand der Sonne aus und erzeugen von morgens bis abends ein Maximum an Energie. Die Anlage wurde bezuschusst von der Region Hannover. Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg und der Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Udo Saling haben mit uns die Anlage bei einem Solarfrühstück auf dem Gründach eingeweiht.

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Das Unternehmen Ewald Bedachungen erzeugt auf den eigenen Hallendächern inzwischen ca. 21.000 kWh Strom im Jahr und arbeitet somit CO² neutral.

Bei dieser Leistung ergibt sich jährlich folgende Schadstoffersparnis:

13.500 kg CO2 Kohlendioxid
 123,25 kg SO2 Schwefeldioxid
 48,30 kg NOx Stickoxid
 15,75 kg Kohlenmonoxid
 3,17 kg Staub
 0,053 kg Atommüll !

2009 Teilnahme am Wettbewerb FirmenGärten in & um Hannover:

Wettbewerbssieger in der Kategorie „Ökologische Wirkung“

Unser Siegerprojekt umfasste 1.200m² begrünte Dachflächen, eine begrünte Fassade und eine Gartenanlage mit Teich mit dem Gestaltungsziel:
Schönes Umfeld für die Mitarbeiter, ökol. Verbesserungen, Regenwasserrückhaltung, Ernte von Kräutern und Gemüse auf dem firmeneigenen „essbaren Dach“.

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2010 war die Zeit dann auch reif, einen weiteren, konsequenten Schritt in unsere ökologische Firmen-Zukunft zu tun:

Die Elektro-Mobilität hält bei EWALD Bedachungen Einzug!

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„Ich will zeigen, dass es funktioniert“

Dachdecker Jörg Ewald aus Ricklingen hat einen alten VW-T4 zum Elektrotransporter umrüsten lassen – aus Überzeugung. Wenn die Industrie beim Entwickeln umweltschonender Angebote zu träge sei, müsse der Kunde selbst handeln, sagt er.

Lesen Sie den kompletten HAZ Bericht:

HAZ Bericht downloaden

HAZ Bericht Ewaldbedachungen