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zum Thema KLIMAWANDEL

PLUS-Energie Villa v. R.Schenker Gitarrist Rudolf Schenker von den SCORPIONS ließ sich von EWALD Bedachungen eine großflächige PV-Anlage auf seine Privatvilla installieren.

zum Artikel:
>> "SCORPION setzt auf Sonnenenergie"

Erfahren Sie mehr über dieses Projekt in unserer neuen Rubrik HIGHLIGHT-PROJEKTE unter:

>> HIGHLIGHT-Projekt # 01

Wie können erneuerbare Energien
100% Strom decken?

KOMBIKRAFTWERK
- Strom ohne ATOM und Kohle /

aus www.youtube.de /
by jonesheitmann /

Atomenergie kostet 204 Milliarden Euro

Die Nutzung der Atomenergie in Deutschland hat die Bürger seit 1950 mindestens 204 Milliarden Euro an staatlichen Fördermitteln gekostet. Weitere 100 Milliarden Euro kommen künftig auch ohne die von der Bundesregierung geplante Laufzeit- verlängerung für Atomkraftwerke noch hinzu.

Das geht aus der aktualisierten Greenpeace-Studie "Forum Ökologisch - Soziale Marktwirschaft" hervor.

Die Summe setzt sich zusammen aus direkten Finanzhilfen des Bundes, wie Forschungsförderung und Kosten für Endlager, sowie Steuer- vergünstigungen, die Regelungen bei den Entsorgungsrückstellungen und Zusatzeinnahmen durch den Emissionshandel.

Jede Kilowattstunde Atomstrom wird demnach mit mindestens 4,3 Cent subventioniert. "Atomkraft ist die gefährlichste und teuerste Form der Stromerzeugung", sagt dazu Energie-Experte Andree Boehling von Greenpeace. "Die Bürger werden doppelt abkassiert, über die Stromrechnung und ihre gezahlten Steuern."

 

Erde erwärmt sich um bis zu 5,6°

Schanghai (dpa)
Das Weltklima erwärmt sich nach jüngsten UN-Daten weit dramatischer als bislang angenommen, Auch gebe es immer mehr Beweise, dass der Mensch weitgehend daran schuld ist, heißt es in einem UN-Bericht des Gremiums für Klimaveränderungen (IPCC). Die Untersuchung wurde am Montag in Schanghai veröffentlicht.

Die Wissenschaftler erwarten eine schnellere und "potenziell katastrophale globale Erwärmung" von 1,4 bis 5,6 Grad in diesem Jahrhundert. Bislang war nur mit 1 bis 3,5 Grad (von 1990 bis 2100) gerechnet worden. UNEP-Direktor Klaus Töpfer warnte, die Welt müsse sich auf einen höheren Meeresspiegel einstellen, der bis 2100 um 9 bis 88 Zentimeter steigen werde. Die Schneedecke sei seit den sechziger Jahren wahrscheinlich um zehn Prozent zurückgegangen.

 

Laut UN ist der Klimawandel katastrophal

Genf (dpa/ap)
Die Klimaerwärmung wird nach Einschätzung führender Klimaforscher verheerende Folgen für die Menschheit haben. Der steigende Meeresspiegel werde Millionen von Menschen in Küstenregionen in Gefahr bringen, in bereits heute trockenen Gegenden drohten katastrophale Dürren. Dies ist das Fazit eines Berichts, den der UN-Ausschus zum Klimawandel (IPCC) am Montag in Genf vorgelegt hat.

Besonders stark betroffen sind der Studie zufolge die Menschen in den Entwicklungsländern, aber auch Europa werde die Veränderungen zu spüren bekommen. Bis Ende dieses Jahrhunderts soll in den Alpen jeder zweite Gletscher schmelzen, Südeuropa werde zunehmend von Dürre und extremer Hitze, andere Regionen würden von Überschwemmungen gefährdet.

Der UN-Ausschuss weist darauf hin, dass viele der Veränderungen bereits sichtbar seien. Das arktische Eis sei bereits um zehn bis 15 Prozent zurückgegangen, die Eisdecke auf Flüssen und Seen schmelze zwei Wochen früher als vor 150 Jahren. In Europa hätten Gartenpflanzen 1993 im Schnitt 10,8 Tage länger geblüht als 35 Jahre zuvor. Wetterkatastrophen hätten in den neunziger Jahren zehnmal so hohe Schäden verursacht wie in den fünfziger Jahren.

Der Genfer Bericht folgt der im Januar in Schanghai veröffentlichten Studie über das Ausmaß des Klimawandels. Demnach könnte die Durchschnittstemperatur auf der Erde innerhalb eines Jahrhunderts um 5,8 Grad steigen. Als Ursachen wurden die industrielle Umwelt- verschmutzung, unter anderem auch durch die Abgasemissionen von Autos, genannt. Ein dritter Bericht des Gremiums mit Lösungsvorschlägen soll im März veröffentlicht werden.

Umweltverbände in Deutschland forderten die Bundesregierung dazu auf, den CO2-Ausstoß drastisch zu senken.

 

Filmbeitrag

Zum Thema KLIMAWANDEL möchten wir gerne auch auf ein architektonisches Positiv-Beispiel verweisen:

HELIOPTROP Plusenergiehaus

Das HELIOTROP Plusenergiehaus hat der Solararchitekt Rolf Disch gebaut und in einem Kurzfilm dargestellt.



Diesen Film und noch mehr Beiträge zu Thema finden Sie unter » www.youtube.de

Energieverbrauch sinkt

Halle (Institut f. Wirtschaftsforschung)
In Mehrfamilienhäusern wird immer weniger Energie zum Heizen verbraucht. Das zeigt eine Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle für 2009.

Im Vergleich zu 2006 ging der durchschnittliche Energiebedarf um rund 13,4 Kilowattstunden je m² Wohnfläche pro Jahr zurück. Das entspricht einem Minus von 8,9 Prozent.
Damit verbrauchten Mehrfamilien-häuser 2009 durchschnittlich rund 136 Kilowattstunden je m² Wohnfläche. In den neuen Länder waren es rund 124,5 und in den alten Ländern 139,5 Kilowattstunden je m².

weniger Energieverbrauch in Mehrfamilienhäusern

 

Experten warnen vor CO2- Ausstoß

Garmisch-Partenkirchen (dpa)
Der weltweite Kohlendioxid- Ausstoß muss nach Meinung von Klimaexperten in den nächsten 100 Jahren auf Null sinken. Nur so könne eine Klimaveränderung mit weit reichenden Folgen für die Menschheit verhindert werden, sagte der Meteorologe Mojib Latif vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (Hanburg) am Montag.

Wetterbeobachtungen der letzten 100 Jahre zeigten eindeutig, dass die weltweite Temperatur und Co2-Konzentration angestiegen seien, während das schützende Ozon in der Atmosphäre abgenommen habe. Latif zufolge war das Jahrzehnt von 1990 bis 2000 das wärmste seit 1000 Jahren. Es gebe praktisch keine Zweifel mehr, dass der Mensch für den Großteil der Erderwärmung verantwortlich sei.

Uwe Wesp vom Deutschen Wetterdienst sagte, in den vergangenen 100 Jahren habe die Mitteltemperatur der Erde um 0,7 Grad zugenommen. Sollte das Klima bis 2050 sich um weitere zwei bis fünf Grad erwärmen, entspräche dies der Temperaturveränderung von der letzten Eiszeit vor 18 000 Jahren bis heute.

 

Warum steigt eigentlich ständig der Strompreis?

www.youtube.de sorry, dieser Film ist leider nicht mehr unter » www.youtube.de zu finden.

 
Erneuerbare Energien 9/01

Der weltweite Ausstoß von Kohlendioxid muss nach den Erkenntnissen von Klimaexperten innerhalb der nächsten 100 Jahre praktisch auf "Null" gesenkt werden, wenn weitere Klimaveränderungen wirksam verhindert werden sollen.

Nur so könnten die weit- reichenden Folgen für die Menschheit vermieden werden, erläutert Mojib Latif vom Max- Planck- Institut für Meteorologie in Hamburg, am 13. August.

Das vergangene Jahrzehnt sei das wärmste seit 1.000 Jahren gewesen. Gleichzeitig warnte Uwe Wesp vom Deutschen Wetterdienst (Frankfurt) vor einem weiteren Anstieg der Temperaturen.

Sollte sich die mittlere Erdtemperatur bis 2050 - wie von einigen Forschern prognostiziert - um weitere zwei bis fünf Grad erhöhen, sei dieser Anstieg seit 1900 insgesamt ebenso groß wie die Temperatur-veränderungen seit der letzten Eiszeit vor 18.000 Jahren!

 

Artikel verfasst von Andreas Kuhnt / Freier Journalist

"SCORPION setzt auf Sonnenenergie"

Gitarrist Rudolf Schenker lässt sich auf Privatvilla eine großflächige PV-Anlage installieren

Rockgitarrist Rudolf Schenker handelt nicht nur bei seinen Bühnenshows zupackend und dynamisch. Nach der Reaktorkatastrophe in Fukuschima setzte der Gründer der „Scorpions“ einen bereits länger gereiften Plan engagiert in die Tat um.

FotoEr ließ seine Privatvilla aufwendig und nachhaltig energetisch sanieren. Neue Dämmung wurde angebracht, die Heizungsanlage erneuert und eine hochwertige PV-Anlage installiert. Die Arbeiten übernahm das erfahrene Team von Ewald-Bedachungen unter der Leitung von Geschäftsführer Jörg Ewald, die neuartigen Q-Cells Module wurden von AS Solar geliefert.

FotoDer weltweit bekannte Musiker wollte eine optimale Verbindung von effektiver Technik und Ästhetik erreichen. Die bisher vorwiegend weiß gehaltene Villa wurde auch mit Hilfe der modernen schwarzen Dünnschichtmodule zu einem futuristischen Haus mit richtungweisendem Charakter.

Die Pläne und Arbeiten wurden in enger Absprache mit Rudolf Schenker erstellt und ausgeführt. Er hatte konkrete Vorstellungen, die zeigen, dass er sich parallel zu seinen großen Tourneen intensiv mit dem Thema Solarenergie beschäftigt hat. Nach umfassenden Modernisierungsmaßnahmen wird Schenker jetzt in einem Plusenergiehaus leben.

Foto
„Wir alle sollten nicht nur reden, gerade wenn es darum geht, die Energiewende zu den Erneuerbaren umzusetzen“, so Rudolf Schenker.

„Es gibt für jeden von uns Möglichkeiten, saubere Energie effektiv zu nutzen. Für mich war es schon länger ein Anliegen, mein Haus nachhaltig zukunftsgerecht umzubauen. Ich habe mich immer über die technischen Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.

Jetzt bin ich froh, dass ich meine Ideen mit Hilfe von kompetenten und erfahrenen Partner umsetzen konnte.“

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